Extrafolge zum Coronavirus

Krankenhaus, Restaurants und der Osterhase im Weißen Haus: Was die Coronavirus-Pandemie gerade in den USA bedeutet, besonders im Bundesstaat New York, in dem ich wohne und am meisten direkt mitbekomme.

In dieser Folge geht es besonders um Ideen und Entdeckungen, die Krankenhäuser oder Restaurants entlasten sollen. Restaurants stehen dabei als besonders betroffene Branche stellvertretend für Beschäftigte, die schon mit Job kaum über die Runden kommen. Nebenbei kommt aber auch die Sache mit den selbstgenähten Masken unter die Lupe, und auch, was der US-Präsident eigentlich in der Coronakrise zu sagen hat (und was nicht).

Ja mach nur einen Plan … das hab ich mir so gedacht. Ich plante eine Folge über Food Waste (Lebensmittelabfall), und die kommt auch bald. Jetzt ist alles anders, und deshalb gibt es außer der Reihe eine Folge mit Details und Ideen aus den USA, die mit Covid-19 zu tun haben.

Interviews waren für diese Folge leider nicht möglich; wenn ihr noch mehr zum Thema hören möchtet, kann ich aber gern versuchen, das zu ändern.

Hier nun wie immer einige Links zu den Dingen, um die es in der Folge geht:

Clara, den Chatbot des CDC, findet ihr auf der Website der US-Gesundheitsbehörde unter dem Punkt “Coronavirus Self-Checker“.

Nicht direkt im Podcast erwähnt, aber ebenfalls faszinierend: Die Liste der offiziell wirksamen Desinfektionsmittel, die in die Zuständigkeit des Umweltamtes der USA fällt. Sie richtet sich eigentlich an Firmen, die kontaminierte Flächen desinfizieren müssen, und befasst sich mit allen möglichen Krankheitserregern. Sars-CoV-2, also das neuartige Coronavirus, kommt recht weit unten in dieser Liste.

Den Artikel und die Grafik von Emily Stewart und Christina Animashaun über die Auswirkungen der Coronavirus-Krise auf die Beschäftigten in den USA findet ihr bei Vox.

Arbeitslosigkeit auf der einen Seite, Sonderbedarf an Arbeitskräften auf der anderen: Stellvertretend für ähnliche Initiativen könnt ihr euch das Covid-19 Jobs and Hiring Portal des Bundesstaats New Jersey anschauen.

Flüssiges, um flüssig zu bleiben: Restaurants in New York leeren ihre Weinkeller und bieten ihre Schätze über eine App an. Binnen kürzester Zeit wurde diese Idee auch auf Take-Out-Bestellservice ausgeweitet. Ob der Name „Take-Out Covid“ so glücklich gewählt ist, sei mal dahingestellt.

Anderer Ansatz: Bonds, also Restaurant-Anleihen. Im Grunde kaufen US-Bürger*innen da einen Gutschein für ein Restaurantessen. Den bekommen sie günstiger als normalerweise, aber dafür tragen sie das Risiko, dass dieses Restaurant vielleicht nicht mehr wiedereröffnet.

Und diese Postkarte haben alle Haushalte in den USA in den letzten Tagen im Briefkasten gehabt. Auf der Vorderseite steht sehr groß, dass das der Rat von Präsident Donald Trump ist. Ich habe die Karte deshalb zunächst für Wahlwerbung gehalten.

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2 Antworten auf „Extrafolge zum Coronavirus“

Hi frau_peng,
vielen Dank für die Folge und das Lebenszeichen!
Mehr Infos zur Lage in USA sind bei mir immer willkommen, Ideen/Wünsche für andere Themen habe ich derzeit nicht.
LG

Vielen Dank, MisterL – das ist ja schon mal ein Hinweis darauf, dass solche Extrafolgen generell eine gute Idee sind. 🙂

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